Ausbildung zur Begleitung von Eltern-Kind-Gruppen:
Allgemeine Informationen

Voraussetzungen

  • Freude, Offenheit und Respekt im Umgang mit Babys, Kleinkindern und deren Eltern
  • Berufliche Erfahrungen mit Kleinkindern sind hilfreich
  • Bereitschaft die eigenen pädagogischen Fähigkeiten zu erweitern und Eltern mit Empathie zu begleiten
  • Das Interesse an Entwicklungs-Themen und Prozessen (auch eigenen) ist unabdingbar
  • Zeitliche Ressourcen für Hospitationen, Selbststudium und eine Vertiefungsarbeit

Das Mindestalter ist 30 Jahre; eventuelle Ausnahmen nach Absprache mit der Kursleitung sind möglich.

So wie den Babys ihr eigener, selbstgewählter Lern- und Entwicklungsweg ermöglicht wird, braucht es auch für Begleitpersonen von Eltern-Kind-Gruppen einen freien Weg der Entfaltung. Nur so werden sie diese Haltung an die Eltern und  diese wiederum an die Kinder weiter geben können. Hier braucht es einen Bewusstseinswandel und Feingefühl. Ein solcher Weg ist fern von "Schule", wie sie die meisten kennen und erlebt haben. Er ist neu, wie auch jedes Kind neu ist.

Allgemeine Grundthemen

  • Grundlagen der Waldorf- und der Pikler-Kleinkindpädagogik kennen und anwenden lernen
  • Schwangerschaft, Geburt, Bindungsentwicklung, Bedeutung der primären Erfahrung
  • Die Bewegungs-und Spielentwicklung fundiert beobachten und durch eigenes Erleben nachempfinden, unterschiedliche Spielqualitäten (primäres Spiel) differenzieren lernen
  • Beziehungsvolle Pflege erfassen lernen  
  • Die Spielumgebung dem Entwicklungsstand des kleinen Kindes entsprechend vorbereiten können
  • Das breite Feld vom Alltag mit dem Kind – Essen, Schlaf, Konflikte begleiten usw.
  • Sinnesentwicklung, Lieder, Verse und weitere künstlerisch praktische Anregungen
  • Den Umgang mit verschiedenen Arten von Kommunikation kennen lernen, zuhören können
  • Die Polarität Autonomie und Anpassung
  • Mutterbild und Familie in der Gesellschaft
  • Die Organisation von einem Gruppenaufbau; Elternzusammenarbeit und Begleitabende

Alle Module werden begleitet mit Erfahrungen im persönlichen Spürbewusstsein auf der Grundlage des primären Spiels und mit künstlerisch praktischen Sequenzen.

Kursleiterinnen

Gerda Salis Gross, MA in Special Needs Education mit dem Schwerpunkt Spiel und Kommunikation, Sonderpädagogin, Familienbegleitungen, Ausbildnerin, Lehrerin

Michaela Ecknauer, Eurythmistin, Begleiterin von Eltern-Kind-Gruppen, Ausbildnerin

Margrit Meier, Säuglings-u. Kinderpflegerin, Pikler Pädagogin, Begleiterin von Eltern-Kind-Gruppen, familylab Seminarleiterin

Jeannette Berger, Begleiterin frühe Kindheit FPA, Begleiterin von Eltern-Kind-Gruppen, familylab Seminarleiterin

Katharina Guldimann, Hebamme, Familien-u. Sozialberaterin, Leiterin des Ita Wegmann Mutter-Kind-Hauses seit 2011

Ausbildungsbeginn
Januar 2021
Schriftliche Anmeldung mit einem tabellarischen Lebenslauf erforderlich.  

Ausbildungsdauer
9 Intensivwochenenden

Bei kurzfristiger Absage (2 Wochen vor Kursbeginn) werden Fr. 500.- verlangt, falls kein Ersatz gefunden wird. Bei Abbruch der Ausbildung werden die gesamten Kurskosten in Rechnung gestellt.

Ausbildungsabschluss
Die Ausbildung wird mit einem Zertifikat des Instituts Elementarpädagogik abgeschlossen. Voraussetzungen sind:

  • Teilnahme an allen Modulen (18 Tage)
  • 4 Hospitationen in einer Eltern-Kind-Gruppe während der Ausbildung. Die Hospitationsplätze werden von der Ausbildungsleitung vermittelt.
  • Schriftliche und mündliche Präsentation einer persönlichen Vertiefungsarbeit auf der Grundlage der vermittelten Kursinhalte

Kosten
CHF 3000.- für den gesamten Kurs.
Die Anmeldegebühr beträgt CHF 150.-

Ausbildungsorte
5 Wochenenden werden im Kinderhuus Zottelbär in Basel www.kinderhuus-zottelbär.ch stattfinden und 4 Wochenenden in der Ostschweiz im Storchennest in Grabs www.spielraum-lebensraum.ch

>> Flyer (PDF)

Kontakt
Michaela Ecknauer
079 767 63 16
m.ecknauer(at)institut-elementarpaedagogik.ch